/ Stadtviertel

Tel Aviv ist so vielfältig, dass man von Quartier zu Quartier das Gefühl hat in einer anderen Stadt zu sein. Insider wissen, dass sie das beste Bier im Kiosk in Florientine bekommen und dass man die schönsten Bauhäuser im Norden findet.

Hier im Überblick welcher Stadtteil für was bekannt ist.

White City

Tel Aviv trägt den Namen «Weisse Stadt», dies dank der über 4000 Gebäude im Bauhaus-Stil. Dieser architektonische Stil brachten deutschstämmige Juden, die in den 1930er-Jahren aus Deutschland geflohen sind, nach Tel Aviv mit. Wegen der Einzigartigkeit der Stadtplanung und dieses Architekturstils erhob die Unesco „The White City“ 2003 zum Weltkulturerbe.

 

Tipp: Das Bauhaus-Center am Dizengoff-Platz bietet Bauhaus-Touren an.

 

Die ganze Stadt ist voller Leben, in jeder Strasse und in jeder Ecke findet man super stylishe Strassencafés und Restaurants, die einem das Wasser im Munde zusammenlaufen lassen. Insbesondere die Hauptstrassen der White City sollte man erforschen.

 

Mitten drin liegt der Rothschild Boulevard – bekannt für seine Cafés, Parkbänke im Grünen, Spielplätze und Kioske. Er beginnt bei der Independence Hall und zieht sich bis zum Habima National Theatre. Über den ganzen Boulevard hinweg kann man die einzigartigen Bauhäuser bestaunen, und auf dem weg sollte man unbedingt einen Stopp, an einem der kleinen Kioske machen, wie es Local Telavivians mit ihren Kindern und Hunden tun.

Dizengoff Street: Shops, Bars und Restaurants at it’s best – Die Dizengoff Strasse und ihre umliegenden Strässchen sind das zuhause der beliebtesten Bars, Shops, Restaurants und Cafes. Sie fängt im Norden beim Tel Aviv Port an und zieht sich zirka drei Kilometer südwärts bis zum Habima Cultural Center.

Dizengoff Center: Hier dreht sich alles um Shoppen - Das Dizengoff Center ist seit den 70ern Tel Aviv’s populärstes Shopping Zentrum und liegt mitten in der Kreuzung der Dizengoff Strasse und King Georg Strasse. NEben allen grossen Fashion-, und Lifestylebrands, bietet die Shopping Mall auch lokale Shops, mit Marken die es nur in Israel gibt, ein Kino und Parkplätze. Zudem ist die Mall verbunden mit einer weiteren Mall.

King George Street: Die King George Strasse ist einer der legendärsten Strassen in Tel Aviv die sich mitten durchs Zentrum zieht. Hier gibt reihen sich Shops, Vintage-Stores, Beauty-Salons und vegane Fastfood Restaurants aneinander. In dieser Strasse treffen sich Touristen und Locals rund um die Uhr zum Shoppen, Trinken, und Essen. Eine Strasse, modern, energiegeladen und voller Dynamik und trotzdem sehr representativ für die Lebenskultur in Tel Aviv.

 

Sheinkin Street: Eine kleine aber feine Strasse, voller charmanter Cafes, Boutiquen und Restaurants. Perfekt um preiswerte Trends zu erstöbern, wer lieber internationalere Brands oder nette Souvenirs ist hier richtig. Shenkin war einst die erste und somit ikonische Strasse in Tel Aviv – bekannt für exklusive Boutiquen, aber die Stadt ist im stetigen Wechsel und wächst rapide an und so verändern sich auch ihre Strassen und Quartiere.

Florentine

Dieses Hipster Viertel könnte das herbräische Brooklyn sein, ausser dass es hier viel weniger orthodoxe Juden gibt. Hier sind die Hauswände farbig, und die Bars gemütlich. Junge Designer und Kunstschaffende haben hier ihre Ateliers und immer mehr stylishe Cafes und Restaurants, in denen man ganz relaxt draussen sitzen und über die Welt philosopieren kann, finden hier ihren Anklang. In den alten Industrie Gebäuden sind Loftwohnungen und kleine Boutiquen finden sich an jeder Ecke. Hier ist es quirlig bunt und trotzdem ein wenig schäbig – Die coolste Nachbarschaft in Tel Avivs mit vollgepackt mit Graffitis, Art und einem vibrierenden Nachtleben.

Neve Tzedek

Wahrscheinlich das charmanteste Quartier in Tel Aviv und der Ort wo Tel Aviv vor über 100 Jahren gegründet wurde. Hier vergeht der übliche rush von Tel Aviv. Alles ist etwas gemütlicher. Die wunderschönen kleinen Häuser und die schmalen kleinen Gassen laden zum schlendern, Eis essen und shoppen ein. Die Shabazi Strasse hinunter ist voll mit Galerien, lokalen Designern, gemütlichen Cafés und super stylishen Restaurants. Trotzdem ist diese Nachbarschaft etwas teurer als andere Ecken in Tel Aviv, aber es ist ein schöner Ort um abends schön essen zu gehen oder tagsüber gemütlich seiner Ferienstimmung hinzugeben.

Jaffa

Die alte Hafenstadt Jaffa, wurde 1950 mit Tel Aviv fusioniert. Seit dem Heisst die Stadt offiziell Tel Aviv – Yafo. Jaffa ist anders als Tel Aviv arabisch, die Stadt begeistert mit seinem mediterranen Flair, den historischen Häuserzeilen, dem bunten Flohmarkt (Shuk Hapishpishim), unzähligen Kunstgalerien und stylishen Strassencafés und Restaurants. Im nahe gelegene Park „Gan HaPisga“ erstreckt sich eine eindrückliche Aussicht auf Tel Aviv und seine Küste. In dieser Umgebung befinden sich auch alte Ruinen, die aus der Zeit der Ägypter vor 3500 Jahren stammen. Arabisches Brot, Humus und süsses Gebäck gibt es an in den Strassenläden und wer Samstags, am Sabbat, etwas erleben will geht am besten in das lebendige Jaffa, hier wird auf den Strassen musiziert und in den den Cafes getanzt.

Old North

Im sogenannten alten Norden von Tel Aviv leben hauptsächlich Familien, junge Pärchen mit ihren Hunden und die offensichtlich etwas besserverdienende Gesellschaft Tel Avivs. Alles ist hier etwas relaxter und die Vorgärten der Hauseingänge super gepflegt. Bekannt ist der Norden auch auch für die wunderschönen Bauhäuser, die grossartige auswahl an Restaurants und Cafes und die weniger hektische Atmosphäre an den Stränden. Am äussersten Ende des alten Nordens von Tel Aviv liegt der Tel Aviv Port. Auf dem hölzernen Steg gibt es eine Variation von Strandrestaurants, Cafés, Bars und Outlet-Stores – und nicht zu vergessen sind die Frozen-Yogurt Stände.

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